Während wir alle am Samstagabend den 03.06.2017 auf unseren Einsatz am nächsten Tag in Flensburg „hin fieberten“, rief Arendt mich aus Schweden an und berichtete mir von seinen Eindrücken und Erlebnissen vom Stockholm Marathon.

Arendt musste Mittwochabend unser Bahntraining in Sterup abbrechen, da er bei den Kurzsprints eine Zerrung im linken Unterschenkel bekommen hatte. Trotz Bedenken startet Arendt Donnerstag am Morgen mit seinem Auto die 980 km Tour nach Stockholm. Bereits am Freitag, als die Stadt erkundet wurde, stand fest, Stockholm ist auf jeden Fall eine Reise wert!!
Die Läufermesse mit der Startunterlagenausgabe war super vorbereitet und organisiert. Die Stadt füllte sich zunehmen während des ganzes Tages mit Läuferinnen und Läufern aus der ganzen Welt. Alle wurden unglaublich freundlich begrüßt, selbst in Cafés und Restaurants erhielten alle bewundernde Aufmerksamkeit. Am Samstagmorgen dann herrschte in der Stadt eine super Stimmung, den ganzen Tag fuhren die U-Bahnen und Busse für alle Läufer kostenlos.
Beim Aufwärmen für seinen Start um 12.10 Uhr merkte Arendt sofort die Zerrung ist nicht wirklich richtig weg!! Da müssen sich wohl bei ihm für einen Moment die Überlegungen überschlagen haben. (nicht starten, anfangen – abbrechen, mich anrufen, was würde ich sagen???) Arendt entschied sich dann zu starten, aber nicht an seine Zeit in Hamburg mit 3:21 zu denken. Der Wunsch lautete ins Ziel kommen und viele Eindrücke sammeln.

Die Strecke führte durch Stockholm, die Stadt besteht aus 14 Inseln, die durch Brücken verbunden sind, vorbei am königlichen Schloss und durch den Königspark. Sie hat insgesamt 767 Höhenmeter. Alle Verpflegungs- und Getränkestationen waren gut eingeteilt, schließlich waren 21.000 Läufer auf der Strecke.
Den Zieleinlauf ins Olympiastadion beschreibt Arendt als überwältigendes Erlebnis, da war seine Zeit von 4:08 schon fast Nebensache. Die Versorgung der Läufer danach muss bilderbuchmäßig gewesen sein.

Besonders beeindruckt war Arendt von der Rückfahrt aus dem Olympiastadion zum Hotel mit der U-Bahn, da hat wirklich jeder andere Fahrgast in den Abteilen Läuferinnen und Läufern seinen Sitzplatz angeboten.

Arendt, vielen Dank, dass Du mit unserem STV Sörup Shirt durch Stockholm gelaufen bist!

-Wiebke Rottschäfer-

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