Während sicherlich die meisten von uns am Sonntagmorgen um 4.00 Uhr fest schliefen oder noch irgendwo auf einem Public Viewing Fest den Sieg der Deutschen Fußballnationalmannschaft über die Jungs von Ikea feierten, folgte unser Läufer Arendt einem seiner Lieblingssprüche „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ und machte sich auf den Weg nach Hamburg. Sein erstes Ziel war der Hamburger Fischmarkt. („Wir brauchten neue Pflanzen für das Haus“). Nach dem Einkauf wurde dann ein „ausgiebiges Läuferfrühstück“ in der Fischauktionshalle genossen. Nach der Stärkung ging es mit einer typischen Hamburger Barkasse über die Elbe nach Finkenwerder. Denn Arendt’s zweites Ziel war es, dort am 31. Volkslauf in und um Finkenwerder 2018 teilzunehmen.

Arendt hatte sich für die Halbmarathon-Distanz angemeldet, um zu testen, was leistungsmäßig bei ihm „gerade“ möglich ist, da er am Freitag ins polnische Nowa Wies reist, um am Samstag dort beim 3. Silesia Highland-Marathon die Fahne der Laufsparte des STV Sörup zu hissen!

Der kleine Ort Finkenwerder an der Elbe vor den Toren Hamburgs hat es über all die Jahre geschafft, sich seinen ganz speziellen Charme zu bewahren. Dies spiegelte sich auch in der ganzen Veranstaltung wider:

Starterunterlagenausgabe, Urkunde, Sportplatz, Zuschauer und Strecke. Die Strecke ist nach Arendt’s Aussage absolut erwähnenswert. Ein großes Teilstück führte über das Airbusgelände an den riesigen Flugzeugen vorbei, dann auf dem Deich direkt an der Elbe weiter durch Obstplantagen unter Kirschbäumen hindurch, die man während des Laufes problemlos naschen konnte. Bei Kilometer 15 war das Teilnehmerfeld soweit auseinandergezogen, Arendt lag auf Platz 14 gesamt, die ersten 13 Läufer und Läuferinnen waren deutlich außer Sichtweite und zu den Folgenden war der Abstand groß genug. Da das „Hamburger Schietwetter“ bis dorthin schon einiges an Kraft gefordert hatte, entschied Arendt sich, in Bezug auf die zufriedenstellende Platzierung und die Aufgabe am nächsten Samstag nichts mehr zu riskieren und brachte den 14. Platz von gesamt 82 Läuferinnen und Läufern mit einer Zeit von 1:41:55 sicher ins Ziel. In seiner Altersklasse M45 belegte er den 3. Platz.

Gerade was die Strecke angeht und das Flair des Ortes, ist der Lauf zu empfehlen und auch gut mit einem Familienausflug zu kombinieren.

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